Peter Schulz

4 Friedrich-Ebert-Platz

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Raumbezeichnung2

2005 zeichnete Peter Schulz im Rahmen von Moguntia3 einen Tag lang eine Zelle des leerstehenden Mainzer Gefängnisses mit Bleistift aus. Beim 12-stündigen Dauer-Zeichnen mit mehreren Bleistiften gleichzeitig konnten ihn Besucher durch das Sichtfenster in der Gefängnistür beobachten. Erstmals präsentierte er hier öffentlich seine Methode freien Zeichnens als körperliche Aktion, wie er sie über mehrere Jahre auf großflächigem Papier entwickelt hatte.

Für gangart 2006 wird Peter Schulz mehrere Tage in einer 2-Zimmer-Wohnung in einem Abrisshaus verbringen, um dort die nackten Wände zu be-zeichnen. Musik und meditative Klänge dienen ihm bei diesem konzentrierten, Zeichnen und Wohnen verbindenden Prozess als Impulsgeber. Zuschauer können sich in der Wohnung jederzeit frei bewegen, den Künstler in Aktion beobachten, die be-zeichneten Räume besichtigen und den Entstehungsprozess verfolgen.


















Peter Schulz


geboren 1970, Studium Theaterwissenschaft und Gaststudium Bildende Kunst (Zeichnung) in Mainz. Regieassistenzen am TAT (Frankfurt) bei Jan Fabre und Michael Laub sowie bei der Choreografin Sasha Waltz in Berlin.
Seit 1998 Inszenierungen, Performance-Installationen und Kunst-Aktionen im Raum Mainz. Festivalauftritte in Amsterdam, Köln, Bremen und beim Junge-Hunde-Festival in Meiningen.
Zentrale Arbeitsfaktoren: Raum, Bewegung, Akustik, Spiel, Humor, Rhythmus. Charakteristisch: unkonventionelle Darstellungs-Formen und Zuschauerperspektiven.

www.peter-schulz.com
Foto: Nicole Fehling Foto: Nicole Fehling
Foto: Nicole Fehling Foto: Nicole Fehling
Foto: Nicole Fehling  

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