Frank N. Hoffmann |
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Petersilie und Schnittlauch Integration in einer überforderten Nachbarschaft heißt: Angst vor dem Fremden, vor dem "Unverständlichen" verlieren. Schon ein paar Wörter in einer fremden Sprache helfen, Barrieren und Ausgrenzungen zu überwinden und gemeinschaftliches Handeln zu evozieren. "Petersilie und Schnittlauch" - diese beiden Wörter werden auf Plakatwänden als grafisch verfremdete Wortstücke und in verschiedenen Übersetzungen gezeigt. Den Bewohnern aus fast 85 Nationen steht es frei, die fehlenden Wörter in ihrer Sprache zu ergänzen. So könnte eine lebendige "Multi-Kulti-Kräuterwand" entstehen. Zu den Plakatwänden dienen blaue Mülltonnen, gefüllt mit Erde und bepflanzt mit Petersilie und Schnittlauch als "rollende Kräutergärten" - Abpflücken und Wiederbepflanzen erwünscht. |
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Frank N. Hoffmann 1941 geboren in Bad Nauheim lebt und arbeitet in Karlsruhe 1963-70 Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt (Architektur) 1978-82 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (Malerei) seit 1983 Lehraufträge in Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Wettbewerbsbeteiligungen in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Objekt, Installation |