Eröffnungsansprache am 24.9.2006
Prof. Dr. Wolf Spemann

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WOLF SPEMANN
BILDHAUER
DR. PHIL. UNI. PROF. I. R.
SCHÖNE AUSSICHT 9A
D – 65193 WIESBADEN
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Wiesbaden, September 06

Eröffnung „gangart 2006“ am 15. 09. 2006

Meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Internet erschien auf der Seite „Forum“ der gangart – Website ein knapp zweiseitiger Beitrag, der das gesamte Vorhaben diskriminiert. Der oder die Schreiber setzen als Name ein Pseudonym darunter. Ich finde das so feige, dass ich auf derartige Anwürfe nicht eingehe. Das Internet bietet leider die Möglichkeit der Anonymität. Wer sie nützt, ist in meinen Augen stillos und keine Antwort wert. Damit ist diese Angelegenheit für mich erledigt.
Nun zu dem erfreulichen Teil der gangart 2006.
21 Künstlerinnen und Künstler haben sich daran beteiligt. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist unglaublich breit gefächert und einmal mehr ein Beispiel dafür, dass Künstler, wenn man ihnen weitgehend freie Hand lässt, bewusst oder unbewusst zu Seismographen der seelischen und geistigen Befindlichkeit unserer Gesellschaft werden. An ihren Arbeiten können wir ablesen, wie unsere Gesellschaft zur Zeit beschaffen ist, wo sie Probleme hat und was von der Mehrzahl verdrängt wird.
Immanuel Kant hat vor etwa 250 Jahren verlangt, dass wir uns immer wieder der Mühe um die Klärung der Begriffe unterziehen müssen. Dazu muss man kein Philosoph sein. Wer Begriffe in seinem Denken und seiner Sprachen nicht von Mal zu Mal auf’s neue klärt, landet unversehens bei unscharfen Formulierungen und dann wird allgemeines Kauderwelsch daraus. Also habe ich versucht, die Fülle der Darbietungen auf unterschiedliche Weise zu ordnen und zu benennen.
Meine erste Frage lautet: was haben diese 21 Künstlerinnen und Künstler gemeinsam? Gehören sie z.B. einer Generation an? Das ist nicht der Fall. Bei gangart 2006 wirken Kinder zwischen 10 bis 12 Jahren ebenso mit, wie 65 jährige, d.h. drei Generationen sind vertreten.
Zweite Frage: haben sie sich vergleichbar streng an das vorgegebene Thema gehalten?
6 Künstler haben sich streng daran gehalten. Es heißt in diesem Jahr, wie Sie wissen: „weitergehen – angehen – zusammengehen“.


9 haben das Thema respektiert ohne sich eng daran gebunden zu fühlen, und 6 haben das Thema weit ausgelegt. Das war ihnen von vorne herein zugestanden und sagt nichts über die Qualität der Arbeiten aus. Die Antwort auf meine zweite Frage fällt aber nicht so eindeutig aus, dass sie uns bei einer Einsicht in die Zusammenhänge zwischen den gezeigten Arbeiten weiter hilft. Im dritten Anlauf habe ich versucht, die Kunstgattungen, die wir hier antreffen, an den Künstlern und ihren Arbeiten fest zu machen. Das hilft uns weiter.
Drei der 21 Künstlerinnen und Künstler haben Namen, von denen ich nicht weiß, wie sie richtig ausgesprochen werden. Ich bitte das zu entschuldigen. In dieser Verlegenheit kommt mir Nezaket Ekici mit einem Beitrag zur gangart 2006 zu Hilfe. Sie ist in der Türkei geboren, 1970 als dreijähriges Kind nach Deutschland gekommen und er zeigt in einer Video - Installation Bewohner von Bischofsheim, die ihre Namen erklären.
Das ist die Möglichkeit einer ersten Annäherung, die wir nutzen sollten.
Zu den frühesten Kunstgattungen der Menschheit gehören – wie Sie wissen – Zeichnung, Malerei, Plastik und Architektur. Barbara Beisinghoff hat in Zusammenarbeit mit Volker Schütz und mit sieben Kindern zwischen zehn und zwölf Jahren ein „Freundschaftsbuch“ hergestellt. Jedes Kind hat sich selbst als ganze Figur gezeichnet bzw. auf einer Metallplatte eingeritzt, so dass ein Druckstock entstand. Zeichnungen also, bei denen schon die Vervielfältigung mitgedacht war.
Auch Peter Schulz zeigt uns Zeichnungen, aber sie sind ganz anderer Art und ich gehe später darauf ein.
Farid Ben Yahia vertritt als einziger die Malerei, in dem er Tafelbilder in Öl auf Leinwand herstellt. Eine Technik also, die wir seit der Renaissance kennen.
Skulpturen und Plastiken werden sie nicht finden, aber Wolfgang Gemmer zeigt Objekt – Kunst. Diese Gattung kann sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts neben der Plastik halten. In seinem Fall handelt es sich um eine Raumgestaltung, also ein Environment aus ready mades, das heißt aus Industrieprodukten. Es sind Maurerkellen, mit denen man – wie er sagt – Wohnhäuser ebenso bauen kann wie Gefängnisse.
Ende der 60ger Jahre des letzten Jahrhunderts entstand eine Richtung in der Bildenden Kunst, die man „Spurensicherung“ nennt. Bernd Brach hat ihr entsprochen und eine Bandstahlplastik der 50er Jahre gerettet, die zu der Betriebskantine der Deutschen Bahn gehörte. Das Gebäude soll abgerissen werden,


weil es in eine Moschee umgewandelt werden sollte. Brach montierte dieses Relief auf eine kreisrunde grüne Platte und erinnert damit an islamische Symbole. So schafft er eine Verbindung zwischen den Kulturen, die hier in dieser Gemeinde nebeneinander existieren.
Architektur kann natürlich in wenigen Tagen nicht entstehen, aber Sibylle Mayr hat außen an der Architektur „Am Alten Gerauer Weg“ gearbeitet. Sie schafft durch ein gehäkeltes Band eine gedankliche Verbindung zwischen einem Laden, einem Gebetsraum und einer Wohnung. Durch die Art, wie das Band verläuft, schafft es eine kulturgeschichtliche Symbolik eigener Art.
Wo Architektur ist, entsteht auch Innenarchitektur. Die Bildende Kunst hat sich in der
zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gelegentlich deren bemächtigt und Innenräume gestaltet. Sie wurden mit dem italienischen Begriff „Ambiente“, also Umgebung, oder mit dem amerikanische Begriff „Environment“ benannt. Beides fällt heute unter den Dachbegriff Installation. Nezaket Ekici, die ich anfangs schon einmal nannte, hat eine christliche Kapelle mit Zeichen islamischen Glaubens verbunden und verweist dadurch auf den gemeinsamen, abrahamitischen Kern beider Buchreligionen. So ist eine typische Rauminstallation entstanden.
Ruth Geiersberger sammelt und sortiert kleine, belanglose Alltagsgegenstände und bietet sie zum austauschen, eintauschen und umtauschen an. Sie agiert auf die Weise mit Gegenständen unserer Wegwerfgesellschaft. Wir leiden gelegentlich an deren erdrückender Überfülle, wohingegen sie in anderen Zonen dieses Planeten noch Mangelware sind. Ihre Aktion nähert sich innerhalb von gangart 2006 der Grenze zwischen bildender Kunst und darstellenden Künsten. Immerhin haben wir es bei Ruth Geiersberger noch mit Gegenständen zu tun.
Frank Hoffmann ist der Überzeugung, dass schon ein paar Wörter in einer fremden Sprache helfen können, Barrieren und Ausgrenzungen zu überwinden. Er wählt die Wörter „Petersilie und Schnittlauch“, schreibt sie auf Plakatwände in wenigen Sprachen und hofft, dass diese Plakate in anderen Sprachen, die man in Bischofsheim antrifft, ergänzt werden. Dazu stellt er „rollende Kräutergärten“ auf, so dass ein Integrationsmodell daraus wird, bei dem jeder mitmachen kann.
Peter Schulz und Tünde Vas zeigen hier in der Theodor - Heuss – Schule ganztägig eine Video Installation, die noch zur bildenden Kunst zählt, während sie täglich um 19 Uhr eine Performance vorführen, die in meinen Augen schon zu den


Darstellenden Künsten zählt. Darin geht es ihnen um Träume, Wünsche, Hoffnungen und Ängste.
2004 gründete Peter Schulz die „Spielstädte“, eine Initiative, die durch kleine Irritationen irgendwann in dieser Woche, irgendwo in Bischofsheim den Alltagstrott selbstverständlichster Normen infrage stellt. Er arbeitet zusammen mit Nic Schmitt,
die ansonsten als Regie – und Produktionsassistentin arbeitet. Auch das ist eine Performance, der der Darstellenden Kunst näher steht als der Bildenden Kunst.
Susanne Schwarz dreht zusammen mit Migrantinnen aus 9 verschiedenen Kulturkreisen einen Film nach dem Märchen “Der kleine Muck“. Damit setzt sie das dritte Wort im Titel unserer gangart 2006 direkt in die Tat um: „zusammengehen“.
Das zweite Wort unseres Themas heißt „angehen“, d.h. nicht nur planen, sondern umsetzen, realisieren, und das gilt für alle, die hier mitmachen, insbesondere für Hans – Dieter Bechtel, der als Initiator der gangart jetzt schon zum dritten Mal alle zwei Jahre mit enormer Zähigkeit, einem kolossalen Aufwand an Zeit, Kraft und nicht zuletzt, wenn man an die vielen nicht bezahlten Arbeitsstunden denkt, an Geld, Kultur in Bischofsheim schafft und zur Diskussion stellt.
Das erste Wort unseres diesjährigen Themas lautet „weitergehen“. Es führt mich nachher zu 7 Künstlerinnen und Künstlern, die ihren Weg sehr gerade weitergehen und für die „gangart 2006“ eine Gelegenheit bietet, in einem vorerst unbekannten Umfeld ihre neuen Arbeiten zu zeigen.
Zuvor will ich aber noch auf Nicole Fehling zu sprechen kommen. Sie hat die offen oder unterschwellig vorgetragenen Anliegen der bisher genannten 14 Künstlerinnen und Künstler in drastischer Form auf den Punkt gebracht. Nicole Fehling befasst sich mit dem Thema „Mauer“, das ja mit Deutschland seit 1956 untrennbar verbunden ist. Was im Großen in Berlin stand, dann nach 1989 in den Köpfen anfangs noch wuchs, und jetzt hoffentlich langsam zerfällt, hat Nicole Fehling auf Bischofsheim projiziert. Die einen nennen solche Mauern „praktische Problemlösungen“, weil sie einem den Anblick vom Elend derer erspart, die nicht oder noch nicht in Sicherheit und Ordnung leben können. Für die anderen ist es ein Ghetto.
Nun zu denen, die das Gewicht auf das Wort „weitergehen“ gelegt haben und ihr ganz persönliches Anliegen darstellen. Annegret Soltau hat aus Reststücken ihrer international bekannten Montagen menschlicher Körper künstliche Wesen kreiert.



Es entstehen neue „generativ“ - Bilder, an denen man ihren Stil unweigerlich sofort erkennen kann.
Peter Schulz hat im vergangenen Jahr eine Zelle im Mainzer Gefängnis mit Bleistift ausgezeichnet. Da knüpft er nun gedanklich an und bezeichnet die Wände in einem Abrisshaus am Friedrich – Ebert – Platz. Der Begriff „bezeichnen“ ist mehrdeutig. Ich habe ihm von Schulz übernommen. Er passt zu dem Begriff „bemalen“. Zeichnung hat hier völlig andere Funktion als bei Barbara Beisinghoff und den 7 Kindern, die ihr Selbstportrait gezeichnet haben. Für ihn ist das Zeichnen mit mehreren Bleistiften gleichzeitig eine freie körperliche Aktion. Seine eigene Körperbewegung geht gewissermaßen fließend in die Graustufen über, die durch die Bleistiftstriche entstehen.
Seit vielen Jahren kann man Axel Schweppe und seinen Klanginstallationen im Rhein - Main – Gebiet begegnen. Von Mal zu Mal – so habe ich den Eindruck – werden sie reicher an Material für alle Sinne. In Bischofsheim 2006 spielt im Hintergrund ein Film. Rhythmusmaschine und Filmgeschwindigkeit werden vom Besucher bestimmt. So reiht sich die interaktive Klanginstallation nahtlos in die Folge seiner früheren Installationen ein.
Vielleicht haben Sie bemerkt, dass bei den letzten Künstlerinnen und Künstlern, die ich nannte, von Installation zu Installation, das Phänomen mehr und mehr im Mittelpunkt steht und der Ort, an dem es gezeigt wird, in den Hintergrund tritt.
In einem Computer Video von Brigitte Kottwitz und Carolyn Krüger dreht sich alles um den Gang des Menschen. Ohne den aufrechten Gang hätte der Mensch vor einer Million Jahren die Hände nicht von der Lauffunktion befreien und für andere Aufgaben nützen können. Brigitte Kottwitz sammelt Bilder des menschlichen Ganges, verfremdet sie und visualisiert Begriffe des Gehens und der Bewegung.
Carolyn Krüger hat einen zweiten Raum alleine gestaltet: die alte Trafostation am Gerauer Weg. Im Mittelpunkt der Video – Installation, die sie arrangiert hat, steht die Sprengung der Frankfurter Bahnzentrale. Das zerfallende Trafogebäude und die dargestellte Sprengung gehen eine nahtlose Bindung ein.
Bei Jeannette Oellers geht es um das Phänomen des Bildausschnitts. Er war früher für Maler ebenso wichtig, wie er heute auch für Fotografen und Filmregisseure geworden ist. Beim Betrachten ihres Projektes „Wechselrahmen“ wird augenfällig dass schon der Ausschnitt den Ausdruck eines Motivs vollkommen verändern kann.


Für Wolfgang Schliemann steht der Jazz im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Die „Neue Zeitschrift für Musik“ schreibt, es geht ihm um „…die Rückholung des Körperlichen in die Musik.“ Er zeigt uns eine Installation und eine Performance, in der
ein Klangobjekt spielt und dadurch den Raum und die Zeit für unsere Wahrnehmung verändert.
Jürgen Schirrmacher ist Theatermann und Sänger. Er bezeichnet sich selbst auf seiner website als Performer. Zusammen mit Claudia Eckstein und Nora Sieber
wird er am Sonntag in einer Woche einen Tanz, eine spirituelle performance zeigen. Es ist eine Veranstaltung des Hospiz Mainspitze, dem auch der Reingewinn zukommen soll. In der Ankündigung steht der Satz „ein schlaf aus des bezirk kein wandrer wiederkehrt ?“ Schon in den 80ger Jahren hat Schirrmacher 22 Objektkästen gebaut, in denen der Tod gelegentlich einbezogen wurde. Bei einer Ausstellung in Schlangenbad flüsterte einmal eine Besucherin „es ist wie Hochzeit und Beerdigung zugleich“.
Nun, gegen Ende meiner Ausführungen, will ich allgemeine Feststellungen zur Kunst äußern und einige Fragen stellen. Woran liegt es, dass die Mehrheit der Bildenden Künstler unentwegt weiter arbeiten, gleichgültig, ob sie ihre Produkte verkaufen können oder nicht ? 70 % der hier gezeigten Werke lassen sich gar nicht verkaufen. Sie entziehen sich dem Markt. Wirtschaftliche Aspekte können dabei mit Sicherheit nicht im Vordergrund stehen. Ein Grund wird die Freude an der Selbstverwirklichung sein. Die Lust daran, die eigene Idee umzusetzen und am Ende auch zu präsentieren. Damit sind wir beim Darstellungstrieb, der allen Menschen und insbesondere den Künstlern offenkundig oder verdeckt zu eigen ist. Manchmal spielt der ästhetische Genuss eine große Rolle.
Das alles ist weitgehend bekannt und Insidern selbstverständlich. Vor einigen Jahren bin ich auf einen zusätzlichen Punkt gestoßen, der nur tiefenpsychologisch zu erklären ist, und den ich Ihnen noch nennen möchte.
Der Kunstgeschichtler und Philosoph Rainer Zimmermann hat sich die Frage gestellt, „Wozu der Mensch die Kunst erfand“ und ist zu dem Schluss gekommen, dass es immer um den Versuch geht, den Tod zu überlisten. 1 )
Könnte es sein, dass die Bildenden Künstler seit Jahrtausenden - entweder aus eigenem Antrieb oder im Auftrag – dauerhafte Gegenstände hergestellt haben, die den Tod überdauern sollten? Hier in Bischofsheim 2006 haben nur noch wenige


mit diesem Ziel gearbeitet. Der Mehrzahl, vor allem den jüngeren ist offenbar gar nicht mehr daran gelegen, DAUER herzustellen. Könnte es sein, dass der dringende Wunsch, DAUER herzustellen ein typisch männliches Anliegen ist ? Jede Frau, ob sie nun selbst Kinder hat oder nicht, spürt in sich von der Anlage her die Möglichkeit,
den eigenen Tod durch ein Kind zu überleben. Beim Mann ist dieses Empfinden geringer. Könnte es sein, dass mit dem Ende des Patriarchats auch das Ende einer Kunst gekommen ist, deren oberstes Ziel es ist, DAUER herzustellen und zu vermitteln ?
Dafür spricht unter anderem die Wandlung unseres Totenkultes. An die Stelle von Grabmalen aus Stein treten Wiesen, auf denen die Asche ausgestreut wird.
Dazu würde auch passen, dass sich unsere Briefkultur tief greifend ändert. Das 18. Jahrhundert gilt als Höhepunkt dieser Kommunikationsform in Europa.
Im 19. Jahrhundert hat sie sich noch halten können. Dann kam das Telefon. Die E - mail scheint dieser Seite unserer Kultur ein Ende zu setzen. Kürzlich erschien ein Buch mit dem Titel „Vom Tempo der Welt“. 2) Der Autor Karlheinz Geissler bringt eine Menge Beispiele, woran man ablesen kann, dass sich relativ schnell unser aller Verhältnis zu DAUER und Zeit verändert. Achten Sie einmal darauf, dass in den letzten 10 Jahren die großen Uhren an öffentlichen Gebäuden immer seltener werden. Sie sind überflüssig geworden, weil die tragende und die junge Generation sich zeitlich über Handys abstimmt.
Ist die Überzahl der Installationen, hier in der gangart 2006, die keine langfristige DAUER mehr vermitteln wollen, unter anderem in dieser Hinsicht ein Seismograph der psychischen Befindlichkeit unserer Gesellschaft?

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.


1) Zimmermann, Rainer: Die Überlistung des Todes – wozu der Mensch die Kunst erfand, München, Berlin, 1998

2) Geissler, Karlheinz A : Vom Tempo der04 Welt, Freiburg 20

 

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